Chronik der FFW Premeischl

 

 

Die Bekämpfung der Gefahren, die durch Brände entstehen, wurde schon damals als notwendig gesehen. Erst die Erkenntnis, dass der Bürger sich nicht alleine nur auf die Obrigkeit beruhen und verlassen konnte, sondern vielmehr sein Schicksal selbst in die Hand nehmen sollte, trug maßgeblich zur Gründung der Feuerwehren bei.

Vor über 125 Jahren taten sich 21 wackere Männer aus Premeischl zusammen um das Feuerlöschwesen für ihre Ortschaft zu ordnen. Sie erkannten damals schon, wie wichtig bei Feuersgefahr eine organisierte Hilfe ist. Damit rückte auch unsere Ortschaft in die Reihen der hilfsbereiten Verbände ein, die freiwillig mit Tatkraft und im Dienst am Nächsten, retten und helfen möchten wo Not ist, getreu dem Wahlspruch:

 

"Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr"

 

Im Gründungsjahr 1888 wurde eine Feuerlöschmaschine angeschafft, bei der Kühe oder Pferde als Zugmittel angespannt wurden. Die damalige Feuerlöschmaschine steht heute im Feuerwehrmuseum in Zürich.

 

 

„Löschmaschine um 1888“

 

Das erste Gerätehaus war ein Holzschuppen und befand sich beim „Hartl-Haus“ wo heute der Kinderspielplatz ist.

 

Die Gründungsurkunde ist bis heute im Gerätehaus aufbewahrt.

Über besondere Aktivitäten ist nichts mehr bekannt.

Aus dem Jahr 1924 ist eine Grundliste über die Mitglieder der Wehr erhalten geblieben.

 

In den Kriegsjahren waren keine Männer Zuhause die den Feuerwehrdienst verrichten konnten.

Aus diesem Grund mussten die Frauen sich um die Aufgaben der Feuerwehr kümmern. Somit war dies die erste Frauengruppe in Premeischl.

 

Nach dem Krieg übernahm Josef Stautner die Belange des Feuerwehrvereins und führte ihn bis zum Jahre 1979.

1953 wurde das Feuerwehrgerätehaus neu gebaut. Das Fundament aus Feldsteinen stammte von Kraus Josef (Holender) der eine Garage für seinen Raupenschlepper errichten wollte. Da aus dieser Garage nichts wurde ist darauf das Gerätehaus gebaut worden.

Zu dieser Zeit war Berichten zufolge Liegl Josef Kommandant in Premeischl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerätehaus bis 1998

 

Ziegler Motortragkraftspritze TS6/6

Immer noch im Besitz der FFW


Im Ernstfall stand ein Einachs-anhänger zur Verfügung, den ein Landwirt gerade zur Stelle hatte. Auf diesen wurde die Ziegler Tragkraftspritze samt Gerätschaften geladen und zum Einsatzort mittels Traktor gefahren.

Im Jahre 1967 ist ein aussortierter Tragkraftspritzenanhänger aus Winklarn von der Gemeinde Premeischl beschafft worden.

Abbildung ähnlich

 

1972 wurde ein neuer Tragkraftspritzenanhänger gekauft. Den alten TSA kaufte Stautner Josef und das Fahrgestell tut seinen Dienst noch heute.

 

4 Jahre später ist die neue Ziegler Tragkraftspritze TS8/8 in Betrieb genommen worden.

 

 

 

 

Der An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses war ein langwieriger Prozess.

 

Am 21.08.1998 konnte dennoch endlich der Spatenstich gefeiert werden und so wurde durch Zuschüsse und der Eigenleistung von 3800 Arbeitsstunden das neue  Feuerwehrhaus gebaut. 

 

Nachdem die Ziegler TS 8 nach 30 Jahren ihren Dienst getan hatte, wurde eine zeitgemäße Tragkraftspritze angeschafft.

Durch mehrere Vorführungen von Tragkraftspritzenherstellern und Beratungen wurde eine Iveco-Magirus „Eurofire 2000“ erworben.

 

Im April 2004 wurde die TS 8/8 an die FFW Premeischl übergeben.

 

 

Nachdem sich das Ziehen des Anhängers mittels Traktor immer schwieriger gestaltete, stellte die FFW Premeischl am 07.02.2008 einen Antrag auf den Kauf eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs bei der Gemeinde Schönthal. Diesem Antrag stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

 

Nach einigem „Hin und Her“ wegen des Feuerwehrführerscheins -Anhebung der Gewichtsklassen von 3,49 auf 4,25 Tonnen - war des dann schlussendlich dann doch soweit.

 

Es wurden mehrere Fahrzeughersteller besucht und auch die einzelnen Aufbauten wurden auf Ihre Tauglichkeit geprüft.

Den Auftrag erhielt die Firma Furtner/Ammer in Landau an der Isar.

Kontakt:

FFW Premeischl

Hiltersrieder Str. 13

93488 Premeischl